Meine erste IPS-Stipendiatin!

Das Internationale Parlaments-Stipendium existiert seit über 30 Jahren. Es eröffnet jungen Menschen zwischen 23 und 30 Jahren die Möglichkeit die demokratische Zukunft ihres Landes aktiv mitzugestalten.

In insgesamt fünf Monaten wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 37 verschiedenen Ländern das parlamentarische System der Bundesrepublik Deutschland näher gebracht. Dazu gehört auch die dreimonatige Arbeit in einem Abgeordnetenbüro. Mit Frau Simina Paler aus Rumänien hatte ich dieses Jahr meine erste außerordentlich positive Erfahrung mit diesem Programm.

Eine unbezahlbare Erfahrung
Ein Bericht von Frau Simina Paler

Nach drei arbeitsintensiven, aber sehr schönen Monaten, ist mein Praktikumsprogramm in dem Abgeordnetenbüro von Frau Dr. Dietlind Tiemann zu Ende gegangen. Von Beginn an wurde ich sowohl von meiner Abgeordneten als auch von den Mitarbeitern im Büro positiv und freundlich aufgenommen.
Als Stipendiatin durfte ich meine Abgeordnete sowohl bei den Sitzungen der Enquete- Kommission „Berufliche Bildung“, als auch der Arbeitsgruppe „Kommunalpolitik“ der CDU/CSU Bundestagsfraktion und in den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung begleiten. Zurück im Büro konnte ich über die behandelten Themen mehr recherchieren und Zusammenfassungen schreiben.
Während meines Praktikums habe ich an den inhaltlichen Vorbereitungen von Vermerken für verschiedene Termine und Veranstaltungen gearbeitet. Es ging zum Beispiel um aktuelle Themen wie die „Novellierung des Berufsbildungsgesetzes“ und „Berufliche Bildung“ oder die Herausforderung für die Landwirtschaft.
Darüber hinaus habe ich mich mit der Erstellung von Facebookbeiträgen zu unterschiedlichen Ereignissen befasst.
In den Sitzungswochen hatte ich immer die Gelegenheit, die Plenarsitzungen von der Besuchertribüne des Plenarsaals zu erleben.
Meine Begeisterung war besonders groß, als ich Frau Dr. Tiemann auf wichtigen Veranstaltungen begleiten durfte, beispielsweise auf der offiziellen Kita-Preis Verleihung 2019 oder auf dem Parlamentarischen Abend der Parlamentsgruppe Schienenverkehr des Deutschen Bundestages.
Im Juni folgte meine Wahlkreisreise in den Wahlkreis 60: Brandenburg an der Havel. Da bekam ich einen Einblick in die Arbeit im Wahlkreisbüro. So konnte ich besser verstehen, was in den sitzungsfreien Wochen, außerhalb des Berliner Büros geschieht. Von den schönen Landschaften Brandenburgs war ich richtig beeindruckt!
Nicht zuletzt, da Europapolitik von großem Interesse für mich ist, haben es meine Kollegen möglich gemacht, eine Sitzung des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union zu besuchen.
Mein Praktikum im Büro kann ich kurz als „ein unbezahlbares persönliches Gut“ definieren. Es war eine sehr schöne Zeit und eine erfolgreiche Erfahrung, von der ich nicht nur fachliche Kenntnisse erworben habe, sondern die sich auch auf mich persönlich positiv ausgewirkt hat. Abschließend möchte ich mich für die ständige Unterstützung, Geduld und Verständnis meiner Abgeordneten und meines Teams herzlich bedanken und für die aufgelockerte und freundliche Stimmung, die ich täglich im Büro erlebt habe. Die Offenheit und gute Laune mit der ich aufgenommen wurde, hat meine Zeit in Berlin sehr erleichtert und verschönert.