Zu Besuch an historischer Stätte

Bei herrlichem Wetter und vor einer großartigen Kulisse habe ich mich, gemeinsam mit der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters bei einem persönlichen Besuch im Domstift über die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Dom zu Brandenburg an der Havel informiert.

Im vergangenen Jahr wurden aus Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms im Rahmen des Bundeshaushalts, fünf Projekte mit rund 8 Millionen Euro in meinem Wahlkreis 60 gefördert. Die höchste Fördersumme erhielt in diesem Zusammenhang der Dom zu Brandenburg an der Havel. Diese Förderung aus dem Kulturhaushalt von Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB habe ich zum Anlass genommen, Frau Staatsministerin Grütters bei einem gemeinsamen Besuch des Doms St. Peter und Paul persönlich zu danken. In Anwesenheit von Domdechant Prof. Dr. Huber, Oberbürgermeister Scheller, Domkurator Dr. Hasselmann, Museumsdirektor Herr Dr. Freiherr von Schnurbein und der Architektin Frau Fleege wurden beim sachkundig geführten Rundgang die aktuellen Baumaßnahmen sowie künftige Sanierungen und investive Maßnahmen erläutert. Ich möchte mich recht herzlich bedanken, dass sich Frau Staatsministerin Prof. Grütters gut zwei Stunden Zeit für diesen Rundgang durch unseren Domstift genommen hat.
Nur durch die zielorientierte Kooperation ist es nach Auffassung der Staatsministerin möglich gewesen, die Kulturdenkmäler mit beträchtlichen Mitteln zu fördern. Grütters fühlte sich in Ihrer Entscheidung den Dom aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm zu fördern bestätigt. „Denkmäler und Kirchen sind markante und weithin sichtbare Zeugen unserer Geschichte, sie prägen unsere reiche Kulturlandschaft. Dieses kulturelle Erbe zu erhalten ist eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bietet Kultur für alle“ so Grütters weiter.
Auch aus diesem Grund habe ich mich für die Förderung des Doms eingesetzt. Die Stadt Brandenburg und ihre Kulturgüter liegen mir sehr am Herzen. Ich habe mich sehr gefreut, dass der Dom mit 4 Mio. aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bedacht wurde. Schon seinerzeit als Oberbürgermeisterin habe ich mich für den Erhalt und eine nachhaltige Nutzung kultureller Gebäude in Brandenburg an der Havel eingesetzt. So werden heute das Pauli-Kloster und die St. Johanniskirche, nach aufwendiger Renovierung, für Festveranstaltungen aller Art genutzt.
Mit der Sanierung der Ostklausur und der Spiegelburg – in denen später das Dommuseum beheimatet werden soll – erhofft man sich „Synergieeffekte in der Zusammenarbeit beider Bereiche zum Vorteil für Besucher und Nutzer“, so Domkurator Dr. Cord-Georg Hasselmann.
Zahlreiche Helfer aus Politik und Gesellschaft beteiligen sich durch Spenden am Erhalt dieses Brand-enburger Wahrzeichens. Auch ein Indiz dafür, wie groß die Verbundenheit der Brandenburger mit Ihrem Dom ist.

Fakten: Dom zu Brandenburg

  • Die evangelische Domgemeinde gehört zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz
  • Der Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel ist das erste, vollständig in unverblendetem Backstein ausgeführte Bauwerk der Mark Brandenburg
  • 2015 feierte der Dom zu Brandenburg 850 jähriges Bestehen nach Grundsteinlegung
  • Das Domstift, dem die Domgemeinde angehört, wird als ehrenamtlich arbeitender Verein geführt und umfasst neben dem Dom, die Pflege des Gottesdienstes, der Kunstschätze, der Gebäude, der Kirchenmusik, der evangelischen Schulen sowie Land- und Forstwirtschaft Ackerflächen, Sägewerk und Gutshäuser

Der SKB Beitrag zum Dom zu Brandenburg

www.youtube.com/watch


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