Demonstration der Bauern und Landwirte in Berlin

Ich kann den Unmut der Landwirte gut verstehen. Eine kleine aber sehr lautstarke Minderheit trommelt gegen die Bauern und ihre Arbeit. Dabei sind sie es, die als Familienbetriebe tagtäglich unsere Lebensgrundlage erwirtschaften. Dafür kann man ihnen nicht genug danken.

Am 26. November 2019, fand erneut eine Demonstration der Landwirte und Bauern vor dem Brandenburger Tor und im Regierungsviertel in Berlin statt. Die Landwirte protestieren damit gegen die umgreifende Geringschätzung ihrer Arbeit, welche insbesondere von Umweltverbänden getragen wird. Daneben fordern sie die Regierungsparteien auf, Regeln und Auflagen in der Landwirtschaft zu senken und verlangen eine angemessene Beteiligung am so genannten Agrarpaket der Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.  

Frau Dr. Tiemann stellt sich gegen die mediale Verfolgungsjagd der konventionellen Landwirtschaft. Die Bauern sind nach den Dürresommern 2018 und 2019 schon genug bestraft worden. Ohne die konventionell erzielten Erträge, ist eine regionale Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln nicht zu gewährleisten. Dazu muss der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter zulässig bleiben oder ein wirksamer Ersatz durch die Forschung bereitgestellt werden. Einfach die vorhandenen Schutzmittel zu verbieten, zerstört lediglich die heimische Landwirtschaft und macht uns von ausländischen Bauern abhängig, die sich um Verbote nicht scheren.


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