In der Region

Gemeinsam mit Jens Spahn bei der MHB Theodor Fontane

Am vergangenen Mittwoch besuchte ich gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Spahn den Campus Neuruppin der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB). An den Standorten Brandenburg an der Havel und Neuruppin bildet die MHB seit 2014 erfolgreich in den Studiengängen Medizin und Psychologie aus.

Bereits seit der Gründung der Hochschule ist mir deren weitere Entwicklung ein Herzensanliegen. Vor allem auch deshalb, weil ich davon überzeugt bin, dass der gelehrte Modellstudiengang für Medizin zukünftig auch als Vorbild für andere Universitäten dienen kann.

Diese bedarfsgerechte Anpassung der Zulassungsmodalitäten in der MHB und die praxisnahe Ausbildung an den verschiedenen Krankenhäusern der Region entsprechen schon heute der Zielsetzung des Medizinmasterplans 2020. Neben diesem Eckpfeiler des Modellstudiengangs berichtete MHB-Präsident Prof. Neugebauer zu Beginn des Besuchs auch von der bisherigen Geschichte der Hochschule. Im Anschluss daran präsentierten Studentinnen und Studenten dem Gesundheitsminister, den zahlreichen Gästen und mir die Skills Labs (die Übungseinrichtungen für Medizinstudierende) Die Besucher erhielten dadurch einen Eindruck von den technischen Ausstattungen und den Lehrinhalten, welche Teil des Studiengangs sind.

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war sicher die anschließend stattfindende Diskussionsrunde mit dem Bundesminister. An dieser nahmen, wie auch an den vorangegangenen Gesprächen,  der Landtagsabgeordnete Herr Dr. Redmann, der Neuruppiner Bürgermeister Herr Golde, Herr Schaffer als Mitglied des Aufsichtsrates des Städtischen Klinikums Brandenburg an der Havel, Herr Deter als Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag von Ostprignitz-Ruppin sowie Herr Prof. Neugebauer, Herr Dr. Fleige, Herr Prof. Deckert, Herr Prof. Weylandt, Herr Prof. Stamm und Herr Dr. Hoffmann von der MHB, teil.

Minister Spahn betonte in seinen Ausführungen, dass Modellstudiengänge nicht dazu da seien, die politischen Versäumnisse in der Medizinerausbildung der letzten Jahre nachzuholen, sondern als Leuchtturmprojekte für zukünftige Herausforderungen dienen sollten. Darüber hinaus habe die MHB hier bereits Pionierarbeit geleistet und verdiene dafür vielmehr weitere politische Unterstützung statt neuer Konkurrenz.


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